Untersuchungen zeigen, dass die große Vielfalt an Dörfern, Landschaften und Küstenregionen zu den besonderen Reizen von St. Maarten/St. Martin gehört. Steile Bergrücken von über 400 Metern sowie tiefe und flachere Tauchgebiete machen die Insel für zahlreiche Aktivitäten geeignet.
Trotz ihrer kompakten Größe besitzt jede Region eine eigene Atmosphäre und einen unverwechselbaren Charakter – von den rosafarbenen Klippen von Cupecoy und den flachen Landengen von Simpson Bay und Philipsburg bis zu den grünen Hügeln rund um Colombier und Loterie Farm.
Auf der niederländischen Seite befinden sich die meisten Hotels und Resorts in den Gegenden um Philipsburg und Little Bay, Maho und Cupecoy, Simpson Bay, Pelican und Oyster Bay. Auf der französischen Seite liegen sie vor allem in Orient Bay, Marigot, Terres Basses und Grand Case.
Die beiden Hauptorte sind beliebte Einkaufsziele. Für Restaurants und Nachtleben zählen Maho, Simpson Bay, Grand Case und Orient Bay zu den größten Anziehungspunkten.
Dank der kompakten Größe der Insel erreichen Sie innerhalb von höchstens 45 Minuten eine völlig andere Umgebung – von den Stränden der Orient Bay bis zu den grünen Hügeln bei Cul-de-Sac und der Aussicht vom Pic Paradis.
Wo Sie übernachten, prägt dennoch entscheidend, wie sich Ihr Urlaub anfühlt. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Regionen von St. Maarten/St. Martin vor – einschließlich ihrer Aktivitäten, Besonderheiten und sehenswerten Orte.
Philipsburg ist die Hauptstadt des niederländischen Teils von St. Maarten und das wirtschaftliche wie historische Herz der Insel. Für viele Gäste beginnt die Entdeckung der Insel hier, besonders wenn sie mit einem Kreuzfahrtschiff anreisen. Die Stadt liegt zwischen dem Great Salt Pond und Great Bay und verbindet karibischen Charme mit kolonialer Architektur.
Das Besondere an Philipsburg ist der nahtlose Übergang zwischen Strand und Stadt. Auf der Front Street spazieren Sie an farbenfrohen Fassaden und Duty-free-Geschäften vorbei; wenige Minuten später stehen Sie auf der Boardwalk mit Blick auf das ruhige Wasser von Great Bay Beach. Der ideale Ort für alle, die einen entspannten Strandtag mit Einkaufen, Cafébesuchen und Kultur verbinden möchten.
Little Bay, direkt neben Philipsburg, wirkt ruhiger und geschützter. Der Strand ist weniger belebt, und das klare Wasser eignet sich hervorragend zum Schnorcheln. Von hier blicken Sie auf Fort Amsterdam, eine historische Festung, die an die kolonialen Auseinandersetzungen um die Insel erinnert.
Tagsüber lassen sich Strand und Stadt mühelos verbinden. Gehen Sie von der Front Street zur Boardwalk, um im Meer zu baden, besuchen Sie ein Museum oder genießen Sie ein Mittagessen mit Blick auf die Bucht. Mehr über Philipsburg (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.

Das 1793 errichtete Philipsburg Courthouse ist ein bedeutendes historisches und nationales Symbol von St. Maarten und sogar auf der Landesflagge abgebildet.

Das Salt Pickers Monument in Philipsburg ehrt die Arbeiter der Salzindustrie, die in der Geschichte von St. Maarten eine wichtige Rolle spielte. Das Denkmal verweist auch auf den ursprünglichen Namen der Insel, „Soualiga“, was „Land des Salzes“ bedeutet.

Der Methodist Church Complex in Philipsburg besteht aus drei Gebäuden von historischer und architektonischer Bedeutung, darunter die Kirche von 1851 und das Pfarrhaus. Die Anlage ist mit Lionel Bernard Scott verbunden, einer bedeutenden historischen Persönlichkeit für St. Maarten und das Königreich der Niederlande.

Das Salt Warehouse liegt nahe dem Courthouse in Philipsburg und erinnert an die wichtige Rolle der Salzindustrie auf St. Maarten.

Das Freedom Fighter Monument in Philipsburg erinnert an den Kampf für Freiheit und die Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1863. Jedes Jahr findet hier am Emancipation Day eine Zeremonie zu Ehren dieses bedeutenden historischen Ereignisses statt.

One-Tété Lohkay gilt auf der Insel als Freiheitskämpferin. Ihr Denkmal befindet sich in der Gegend von Little Bay, nahe dem Eingang zum Stadtteil Bel Air.

Walter Plantz Square in Philipsburg ist ein Freilichtmuseum, in dem farbenfrohe traditionelle Häuser der Insel zu sehen sind. Der Platz liegt an Great Bay Beach und lädt zum Entspannen und Verweilen ein; besonders Kinder freuen sich über die Springbrunnen.

Das Brick Building an der Back Street zählt zu den ältesten Gebäuden auf St. Maarten und spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Methodismus auf der Insel. Später diente es während des Zweiten Weltkriegs auch als Militärkaserne.

The Convent in Philipsburg wurde 1954 von Dominikanerinnen erbaut und besitzt eine große historische und religiöse Bedeutung für St. Maarten. Heute wird der obere Teil als Ständige Vertretung der Niederlande auf der Insel genutzt.

Das French Caribbean Style House in der Backstreet 96 wurde um 1900 erbaut und ist ein einzigartiges Beispiel karibischer Architektur in Philipsburg. Auffällig sind die grün-weiße Farbgebung, die verzierte Veranda mit eisernem Geländer und die dekorativen Holzschnitzereien entlang des Daches.

Die St. Martin of Tours Church an der Front Street ist eine bedeutende katholische Kirche in Philipsburg und eine von drei katholischen Kirchen auf der niederländischen Seite von St. Maarten. Sie ist ein zentraler religiöser Ort der Insel und zieht sowohl Gläubige aus der Region als auch Besucher an.
Simpson Bay gilt häufig als gesellschaftliches Zentrum von St. Maarten. Die Gegend liegt zentral auf der Insel, nahe dem Flughafen und an der großen Lagune, in der Yachten aus aller Welt anlegen. Die Atmosphäre ist lebhaft und zugleich entspannt, mit einer Mischung aus Strand, Wassersport und Nachtleben.
Tagsüber ist Simpson Bay Beach weitläufig und gut zugänglich. Am langen Strand findet sich immer ein ruhiger Platz. Am Nachmittag brechen Boote zu Schnorchel- und Segeltouren auf, während sich die Lagune langsam in eine Kulisse glitzernder Masten verwandelt.
Am Abend erwacht die Gegend richtig zum Leben. Die Restaurants füllen sich, aus den Strandbars klingt Musik und die Terrassen werden belebt. Hier begegnen sich Besucher und Einheimische.
Mehr über Simpson Bay (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.

Die Simpson Bay Bridge ist ein wichtiges Tor zur Simpson Bay Lagoon und spielt für den maritimen Sektor eine zentrale Rolle. Historisch trug die Brücke zur Entwicklung von Gegenden wie Simpson Bay, Maho und dem Flughafen bei. Noch heute bietet sie einen eindrucksvollen Blick auf vorbeifahrende Yachten.

Die Simpson Bay Lagoon Causeway Bridge verbindet Cole Bay mit Simpson Bay und ist eine wichtige Verkehrsroute zum Flughafen und zum französischen Teil der Insel. Die Brücke lässt sich für Segelschiffe öffnen und besitzt einen Bereich mit Liebesschlössern, an dem Menschen ihre Verbundenheit mit einem Schloss festhalten.

Der Aussichtspunkt bei Harold Jack bietet einen herrlichen Blick über die Simpson Bay Lagoon und umliegende Inseln wie Saba. Eine Statue von William Henry Bell II kennzeichnet den Ort; er war eine historische Persönlichkeit, die mit der Entwicklung der Region verbunden ist.
Maho ist weltberühmt für Maho Beach, wo Flugzeuge nur wenige Meter über dem Strand zur Landung ansetzen. Dieses einzigartige Erlebnis zieht Besucher aus aller Welt an. Das Zusammenspiel von Meer, Strand und startenden Flugzeugen sorgt für ein spektakuläres Schauspiel.
Neben dieser berühmten Attraktion ist Maho eine moderne, lebhafte Gegend mit Resorts, Casinos und Restaurants. Die internationale Atmosphäre spricht Reisende an, die Action und Unterhaltung suchen.
Cupecoy, etwas weiter entfernt, bietet ein völlig anderes Ambiente. Hier prägen Klippen und kleinere Buchten das Bild. Besonders bei Sonnenuntergang zählt die Gegend zu den schönsten Orten der Insel.
Oyster Bay und Oyster Pond liegen an der Grenze zwischen dem niederländischen und dem französischen Teil und sind für ihre Ruhe und den Blick über das offene Meer bekannt. Hier erleben Sie die beschaulichere Seite der Insel.
Dawn Beach ist bei Schnorchlern und Frühaufstehern beliebt, die den Sonnenaufgang erleben möchten. An klaren Tagen reicht der Blick von der Bucht bis nach St. Barths.
Mehr über Maho (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.
Marigot fühlt sich schon bei der Ankunft anders an. Französische Cafés, Marktstände und französisch-karibische Gebäude prägen das Straßenbild. Das Tempo ist gemächlicher, die Atmosphäre europäisch-karibisch.
Vom Fort Louis blicken Sie über die Bucht und sehen, wie sich die Stadt zwischen Meer und Hügeln erstreckt.
Mehr über Marigot (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.

Fort Louis in Marigot wurde 1789 erbaut, um den Hafen und die gelagerten Waren vor Piratenangriffen zu schützen. Heute ist die Festung verlassen, bietet jedoch einen beeindruckenden Blick über die Insel und ihre Umgebung.

An der Agrément Rotonde, an der Kreuzung zwischen Galisbay, Marigot und der Straße nach Grand Case, steht die Statue Lady Liberty. Das Denkmal erinnert an die Abschaffung der Sklaverei auf der französischen Seite von St. Maarten/St. Martin am 27. Mai 1848 – fünfzehn Jahre früher als auf der niederländischen Seite. Die Statue symbolisiert Emanzipation, Befreiung und Freiheit und wurde 2007 anlässlich des 159. Jahrestags der Abschaffung der Sklaverei enthüllt.
Grand Case ist klein, aber weltweit für seine zahlreichen hervorragenden Restaurants bekannt. Tagsüber herrscht eine ruhige, beinahe dörfliche Atmosphäre, die zu Spaziergängen oder einem Aufenthalt am Strand einlädt.
Am Abend ändert sich das völlig: Die Straße erwacht zum Leben, und überall lässt es sich ausgezeichnet essen – von lokalen Lolos bis zu gehobeneren Restaurants. So wird Grand Case jeden Abend zu einem geselligen kulinarischen Treffpunkt.
Neben Grand Case Beach gibt es auch einige kleinere Strände wie Petit Plage.
Mehr über Grand Case (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.
Strandclubs und internationales Flair prägen Orient Bay Beach. Cul-de-Sac dagegen ist ruhiger und bildet das Tor nach Pinel Island.
Mehr über Orient Bay (englische Seite) und Pinel Island (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.

Das Amuseum Naturalis befindet sich in einem historischen Plantagenhaus und zeigt eine interessante Sammlung zur Natur, Geschichte und Architektur von St. Maarten. Das Museum wird von der Les Fruits de Mer Foundation betrieben und kann kostenlos besucht werden.
Dieses grüne Tal auf der niederländischen Seite zeigt eine andere Facette der Insel.
Mehr über Cul de Sac Valley & Emilio Wilson Estate (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.
Mit 424 Metern ist Pic Paradis der höchste Punkt von St. Maarten/St. Martin. Von hier blicken Sie über Anguilla, Saba und das umliegende Meer.

Mehr über die Loterie Farm (englische Seite) erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite.
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